Frau mit Schuppenflechte am Oberarm.

SCHUPPENFLECHTE

Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine nicht ansteckende, aber entzündliche Hautkrankheit. Sie verursacht eine starke Schuppung der Haut und hat oftmals einen schubweisen Verlauf. Charakteristisch für die Schuppenflechte sind gerötete Hautparteien, die in Verbindung mit starkem Juckreiz stehen.

Welche Ursachen gibt es für die Entstehung von Schuppenflechte?

Es gibt viele Auslöser von Psoriasis. Darunter gehören unter anderem:

  • Genetische Veranlagung
  • Autoimmunreaktionen der Haut
  • Stress
  • Infektionen
  • Hormonumstellungen
  • Hautschäden und Reizungen

Genetische Veranlagung

In häufigen Fällen wird Schuppenflechte genetisch übertragen, dass bedeutet, wenn die Eltern an Psoriasis leiden, besteht ein höheres Risiko, dass auch das Kind diese Veranlagung hat. Diese muss aber nicht zwingend ausbrechen. Meistens wird der Ausbruch der Krankheit durch einen zusätzlichen Faktor eingeleitet. Schuppenflechte kann aber in gewissen Fällen auch ohne zusätzliche Faktoren auftreten.

Immunreaktionen der Haut

Schuppenflechte verursacht Hautveränderungen bei den Betroffenen. Diese werden durch das Immunsystem getriggert, denn die Immunzellen werten einen Schuppenflechte-Schub wie eine Hautverletzung. Somit werden Entzündungsreaktionen in der Haut ausgelöst, welches den Prozess der Hauterneuerung beschleunigt. Die Folge ist eine Überproduktion an Hautzellen. Dies ist an der Schuppung erkennbar. Zum Vergleich: Bei Personen ohne Psoriasis erneuert sich die Haut alle vier Wochen, mit Schuppenflechte jeden dritten bis vierten Tag.

Psoriasis Schübe können ausgelöst werden durch:

  • Infektionen (Masern, grippale Infekte oder auch chronische Entzündungen)
  • Stress (bspw. bei einem Verlust oder seelische Belastungen)
  • Verletzungen der Haut (Schürfwunden, Verbrennungen, darunter auch Sonnenbrand)
  • Medikamente (Schmerzmittel, gewisse Antibiotika und auch Blutsenker)

Behandlung von Schuppenflechte

Psoriasis ist nicht heilbar, dennoch lassen sich die Anzahl, die Dauer und die Schwere der Schübe reduzieren. Eine vollständige Symptomfreiheit tritt allerdings nur sehr selten auf. Oftmals hilft eine simple Ernährungsanpassung, aber auch Immunmodulatoren können die Schübe reduzieren.

Neben der klassischen dermatologischen Lokaltherapie (Salben und Rezepturen) lassen sich häufige Hauterkrankungen wie Schuppenflechte mit einer Lichttherapie deutlich bessern.

Wie sieht die Behandlung von Schuppenflechte aus?

Deutliche Verbesserungen der Schuppenflechte können häufig, neben Salben und Rezepturen, mit einer Lichttherapie erreicht werden. Für die Behandlung wird das ultraviolette Licht gefiltert und über eine medizinische Sonnendusche abgegeben. Zusammen mit einem Solebad oder dem sogenannten PUVA-Bad lässt sich der heilsame Effekt der Lichttherapie noch verstärken.

Wir verfügen an allen unseren Standorten über sämtliche Einrichtungen für eine wirksame und moderne Bade-Licht-Therape (Bade-PUVA).Dabei erfolgt nach äußerlicher Anwendung einer fotosensibilisierenden Substanz, die einem Ganz- oder Teilkörperbad zugegeben wird und die Haut lichtempfindlicher macht, eine UV-A-Lichtbehandlung. Am Tag der Bestrahlung sollten Sie die behandelten Körperareale durch das Tragen von dickeren, dunkleren Stoffen schützen, da UV-A-Strahlung helle und leichte Stoffe durchdringt.


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