Rücken mit vielen Muttermalen.

MUTTERMALE

Viele Menschen besitzen Muttermale (umgangssprachlich auch Leberfleck genannt), die in der Regel ungefährlich sind. Manchmal fallen sie größer aus, in manchen Fällen sind sie sehr klein. Insgesamt gibt es keine Regel, wie ein Muttermal aussieht, denn häufig treten unterschiedliche Erscheinungen auf.

Obwohl sie normalerweise nicht gefährlich sind, sollte man sie stets im Blick behalten– denn es können sich aus ihnen durchaus bösartige Hautveränderungen entwickeln.

Was sind Muttermale?

In unserer Haut sind bestimmte Zellen vorhanden, die für die Farbe unserer Haut zuständig sind. Bei einer großen Anzahl dieser Zellen wird die Farbe besonders intensiv und es kommt zu oft braunen Muttermalen (in einigen Fällen auch rötlich oder blau). Die farbgebenden Zellen nennt man Melanozyten. Andere Zellen, die für Muttermale verantwortlich sind, nennt man die Nävuszellen.

Die Anzahl der Muttermale kann sich im Laufe der Jahre ändern. Sie sind nicht immer von Geburt an vorhanden. Aspekte wie Veranlagung, Hormone aber auch UV-Strahlung beeinflussen die Menge und Ausprägung der Muttermale.

Wann sind Muttermale gefährlich?

Bei Melanomen spricht man von Hautveränderungen, die nicht gutartig sind und auf Hautkrebs deuten. Bei einem Viertel der Melanome sagt man, dass sie sich aus Muttermalen gebildet haben.

Da also Muttermale eine maßgebliche Rolle in der Hautkrebsvorsorge spielen, empfehlen wir Ihnen dringend eine regelmäßige Untersuchung Ihrer Haut – insbesondere Ihrer Muttermale. Wir bieten in unseren 4 Standortem im Saarland ein Hautkrebsscreening an. Für Termine und Fragen zum Hautkrebsscreening wenden Sie sich gerne an unser Praxisteam. Neben der Kontrolle durch einen Experten, sollten auch Sie selbst Ihre Haut regelmäßig kontrollieren. Die ABCDE-Regel eignet sich, um die eigenen Muttermale auf Veränderungen zu überprüfen. Lesen Sie hier zum Thema Hautkrebsfrüherkennung.

Muttermal-Untersuchung in unserer Praxis

In unserer Praxis führen wir die Hautkrebsvorsorge und die Untersuchung von Muttermalen durch. Wir kontrollieren dabei die Haut des gesamten Körpers. Um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen, benutzen unsere Fachärzte ein sogenanntes Auflichtmikroskop.

Die Untersuchung verläuft schmerzfrei und wir legen Wert auf einen schonenden Ablauf. Sie sollten eine solche Kontrolle jährlich in Anspruch nehmen. Bei dieser umfassenden Untersuchung überprüfen die Fachärzte die Art des Muttermals und inwiefern es schädlich ist oder werden könnte.

Manchmal kann nicht mit absoluter Eindeutigkeit gesagt werden, ob es sich um ein gut- oder bösartiges Muttermal handelt. In solchen Fällen entscheidet sich der Arzt häufig für eine ambulante Operation. Es erfolgt dabei eine schonende Entfernung der Hautstelle.

Was beachtet werden sollte

Um bösartige Hautveränderungen und Melanome zu vermeiden, sollten Sie auf folgende Aspekte achten:

  • Fachärztliche Untersuchung: Vereinbaren Sie bei Auffälligkeiten einen Termin in unserer Praxis.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen.
  • Selbstkontrolle: Untersuchen Sie Ihre Haut regelmäßig. Auch „unsichtbare“ Hautstellen wie am Kopf müssen untersucht werden.
  • Besitzen Sie eine große Anzahl an Muttermalen, halten Sie sich eher im Schatten statt in der Sonne auf.
  • Schützen Sie Ihre Haut mit Sonnenschutz und passender Kleidung. Vor allem Kinderhaut ist sehr empfindlich.
  • Auch wenn sich aus Muttermalen bösartige Melanome bilden können, so ist die Wahrscheinlich doch eher gering. Bleiben Sie ruhig und klären Sie die Unsicherheiten bei einer Kontrolle in unserer Praxis.

Vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Fachärzten!

Bei weiteren Fragen zum Thema Muttermale oder Hautkrebsvorsorge wenden Sie sich gerne an unsere Praxis.

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