Untersuchung von Hauttumor

HAUTTUMORE

Nicht jede Hautveränderung muss auf eine gefährliche Erkrankung oder Krebs hindeuten. Gutartige Hauttumore sind meist einfache Schwellungen oder Geschwülste, die im Gegensatz zu bösartigen Tumoren wie dem malignen Melanom, nicht in benachbarte Organe eindringen und diese beschädigen.

Der Unterschied zwischen einem gutartigen und einem bösartigen Tumor kann fließend sein, weshalb eine dermatologische Abklärung bei einem kompetenten Facharzt immer sinnvoll ist.

Was sind gutartige Hauttumore?

Das Wort „Tumor“ bedeutet nicht sofort Krebs. Es handelt sich hierbei um eine Gewebevermehrung, die sowohl gutartig als auch bösartig sein kann. Unter dem Begriff gutartige Hauttumore fallen alle Hautveränderungen, die keine Gefährdung für die Gesundheit darstellen. Zu ihnen gehören:

  • Alterswarzen (Seborrhoische Keratosen)
  • Warzen
  • Fibrome
  • Xanthelasmen
  • Muttermale
  • Milien

Wie entstehen gutartige Hauttumore?

Die genauen Ursachen von gutartigen Hauttumoren sind nur bedingt bekannt. Folgende Ursachen können eine gutartige Wucherung hervorrufen:

  • Viren
  • Systematische Erkrankungen, die den gesamten Körper betreffen
  • Genetische Veranlagungen
  • Umwelteinflüsse

Je nach Ursachen unterscheiden sich auch die Entstehungsorte der gutartigen Hauttumore. Virenerkrankungen wie Warzen entstehen in der obersten Hautschicht, der Hornschicht. Systematische Erkrankungen wie Xanthelasmen bilden sich dahingegen in den tieferen Schichten der Haut und den Gefäßen.

Untersuchung von Hauttumoren

Die Hauttumore treten je nach Art, vorkommende Region und Ursache unterschiedlich in ihrem Aussehen auf. Meist zeigen sich die Hautveränderungen durch eine leichte bis starke Erhebung der Haut, mit einem Farbspektrum von dunkelbraun bis rot oder sogar weiß, während das Areal von Stecknadel- bis Fingernagelgröße variiert.

Gutartige Hauttumore werden von erfahrenen Fachärzten der Dermatologie durch einfache Hautuntersuchungen erkannt. Bei seltenen Fällen, wie einer ungenauen Diagnose von Muttermalen könnte eine Biopsie nötig sein. Dabei wird schonend die verdächtige Hautveränderung teils oder ganz entfernt und in ein Labor zur mikroskopischen Untersuchung geschickt. Im Anschluss lässt sich eine genaue Aussage darüber treffen. Je nach Ausgang der Biopsie können weitere Schritte und Therapien erfolgen.

Entfernung von gutartigen Hauttumoren

Nur in seltenen Fällen sind Hautveränderungen oder Wucherungen bösartig und müssen aus gesundheitlichen Gründen entfernt werden. Da gutartige Hauttumore nicht gesundheitsgefährdend sind, müssen diese nicht unbedingt entfernt werden. Sehr viele Patienten leiden jedoch unter dem ästhetisch störenden Aspekt der Hautwucherungen oder haben Beschwerden aufgrund dieser, weshalb eine Entfernung in Erwägung gezogen wird.

Bei einer Entfernung wird mit einer elektrischen Nadel einer elektrischen Nadel oder einem Skalpell die Hautwucherung in örtlicher Betäubung entfernt. Wir legen großen Wert auf einen optimierten Wundverschluss, um ein sehr gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. In den meisten Fällen ist keine Fadenentfernung mehr nötig. Es besteht darüber hinaus noch die Entfernung anderer Hautveränderungen mittels einer hautschonenden Laserbehandlung.


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