Tattooentfernung mit modernster Lasertechnologie

Tattoos begleiten uns ein Leben lang, auch wenn das vielleicht nach einer gewissen Zeit nicht mehr von der Tattooträgerin oder dem Tattooträger gewünscht ist. Oftmals verliert man nach und nach die Freude an dem Motiv, oder die Lebensumstände haben sich geändert und man wünscht sich die Entfernung von alten Tattoowierungen. Das ist jedoch kein ganz einfach Unterfangen, lange Zeit galt das sogar als unmöglich – zum Glück gibt es heutzutage aber Möglichkeiten, Tattoowierungen hautschonend und schmerz arm zu entfernen.

Winterzeit ist Laserzeit

Die Schwierigkeit dabei ein Tattoo vollständig zu entfernen, hängt mit der jeweiligen Beschaffenheit der Tattoowierung zusammen. Grundsätzlich sind Tattoos jedoch so gestochen, dass sich die Farbpigmente in der Epidermis (oberste Hautschicht) oder gar der Dermis (Lederhaut) befinden, und somit tief in der Haut eingelassen sind. Um diese so rückstandslos wie möglich zu entfernen, bedarf es nicht nur hochmoderne Lasertechnologie, sondern auch erfahrene Spezialisten, die diese anwenden. Dabei ist der Herbst und Winter die perfekte Zeit, um eine Laserbehandlung zu beginnen, da sich, dank fehlender Sonneneinstrahlung, die Haut perfekt von den Behandlungen erholen kann.

Der Ablauf der Laserbehandlung

Die Entfernung einer Tattoowierung mit der modernen Lasertechnologie funktioniert folgendermaßen: Bei der Behandlung wird der Laserkopf über das zu entfernende Tattoo geführt, wobei kurze aber intensive Lichtimpulse auf die Tattoowierung einwirken. Diese Lichtimpulse dringen bis in die Dermis vor und sprengen durch den plötzlich entstehenden Wärmeschub die Farbpigmente auf. Dadurch werden die Pigmente so stark verkleinert, dass sie danach von dem Immunsystem des Körpers über das Lymphsystem abtransportiert werden können.

Je nach Beschaffenheit des Tattoos können mehrere Sitzungen benötigt werden, bis die Pigmente klein genug sind, um vollständig vom Körper abtransportiert zu werden. Daher „verschwindet“ das Tattoo auch nicht einfach, sondern verblasst von Behandlung zu Behandlung. Aus genau diesem Grund sind in den meisten Fällen auch mehrere Sitzungen nötig, da sich die Haut zwischen den Behandlungen rund 4 Wochen lang erholen sollte. Wie viele Sitzungen tatsächlich benötigt werden, kann eine Fachärztin oder ein Facharzt in einem ersten Beratungsgespräch abschätzen. Dabei kann es jedoch immer sein, dass sich nach den ersten Behandlungen die Einschätzung nochmals verändert, da man jeden Einzelfall individuell beurteilen muss, je nachdem wie sich Farbpigmente und Laserwirkung zueinander verhalten.

Je nach Motiv dauert eine Sitzung nur wenige Minuten, das Gefühl, welches während der Behandlung entsteht lässt sich mit dem Schnalzen eines Gummibandes auf die Stelle vergleichen – es kommt also nur zu einem leichten Missempfinden, das in der Ausprägung dem des Tattoowierens ähnelt

Nach der Behandlung

Nach der Behandlung ist die Hautpartie zumeist leicht geschwollen und gerötet. Je nach Hauttyp und Stärke der Laserimpulse kann es auch zu leichter Krustenbildung kommen, diese heilt allerdings nach ein paar Tagen von selbst ab.

Nach der Laserbehandlung sollte auf direkte Sonneneinstrahlung, sowie künstliches UV-Licht im Solarium oder längerer Kontakt mit Wasser, wie beispielsweise beim Schwimmen oder Baden, verzichtet werden. Auch sollte die Stelle mit einer Wundcreme versorgt werden, um die Haut in der Heilung zu unterstützen.

Fazit

Sie sollten zur Tattooentfernung demnach eine gewisse Bereitschaft zu Hautpflege und ein wenig Geduld mitbringen. Vermutlich erscheint Ihnen der Ausblick auf eine mehrmonatige Behandlung des Areals sehr lange, bedenken Sie jedoch auch, dass im Vergleich zu der Option, das ungeliebte Motiv für den Rest Ihres Lebens zu tragen, ein paar Monate ein recht kurzer Zeitabschnitt sind.

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Foto (Kosmetologe mit Patient-und professionellem Tätowierungslaser in Salon): ©Africa Studio, Quelle: Shutterstock